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Die unsichtbare Zahnspange: Invisalign

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Kieferorthopäde Berlin

Vor Kurzem war ich mal wieder bei einer Familienfeier, als mein 13jähriger Neffe auf mich zukam und mir begeistert erzählte, dass er bald eine Zahnspange bekäme. Das kam mir schon ein bißchen seltsam vor, sind doch die klassischen Zahnspangen ziemliche Torturen in der Anpassung und im Tragen sowieso und mein Neffe ist auch keiner, der jedem Trend nachläuft, den etwa irgendwelche Teeniezeitungen herbeischreiben. Zahnspangen sollen ja ein bißchen Mode sein, doch wird dabei wohl immer vergessen, dass Leute wie Tom Cruise das nur tun, um optional auffallen zu können. Im Alltag ist das nicht sonderlich schön und noch immer werden die Träger solcher Spangen verspottet. Mein Bruder erzählte mir dann, dass sein Sohn zu einem Kieferorthopäden in Berlin geht und eine eine sogenannte Invisalign – Spange bekäme, eine geradezu unsichtbare und sehr schonende Alternative zu den bekannten Gestellen. Grund genug also, das mal im Blog zu beleuchten.

Zur Geschichte der Zahnspangen

Wenn wir in die Geschichte schauen, so wird klar, dass die Zahnspange prinzipiell in ihrer Anwendung mehr als hundert Jahre alt ist. Edward H. Angle erfand Ende des Neunzehnten Jahrhunderts eine spezielle Zahnklammer und nahm sich damit den weithin verbreiteten Zahnfehlstellungen an. Klar, die ersten Apparaturen waren zwar mehr oder weniger effektiv, doch im Aufbau richtig fiese Geräte: In der Regel aus dehnbarem Kautschuk gefertigt und mit Klavierdrähten ausgestattet, blieben diese Spangen riesige Fremdkörper im Mund, die zwar ein wenig halfen, doch dies zum Preis großer Schmerzen und nicht geringer Gefahren. Erst einige Jahre später verstanden die Mediziner die heilsame Kraft der eigentlichen Mundmuskulatur und konstruierten Gerätschaften, die jene Prozesse mit einbezogen und die sowohl bereits bestehende wie auch einsetzende Fehlstellungen zurückdrängen konnte. Gelegentlich versucht man auch heute noch auf den Einsatz zu verzichten und rät bei geringer Fehlstellung zur „Myofunktionellen Therapie.“ Das ist eine Art physiotherapeutische Maßnahme, die Patienten mit leichten Problemen helfen kann. Aber eben nur den wenigsten, die meisten Betroffenen bekommen auch heute eine Zahnspange verpasst.
Da gibt es herausnehmbare Klammern, die von den Medizinern nicht so gern verschrieben werden, zumindest für Kinder und Jugendliche. Wie jeder weiß, wird die Zahnspange zumeist in der Pubertät eingesetzt, ein Umstand, der für die betroffenen jungen Menschen eine Katastrophe darstellt: Das Selbstbewußtsein entwickelt sich, Sexualität und Abgrenzung werden in dieser wichtigen Periode des Heranwachsens ausgebildet. So neigen die Träger der Spangen dann zur häufigen Entnahme, schlicht, um sich nicht genieren zu müssen – und konterkarieren damit den Sinn der Spange! Denn diese muss ja gerade dauerhaft verankert sein und ihren sanften, aber permanenten Druck ausüben, sonst bewegt sich im Kieferbereich gar nichts. Deshalb verschreiben die Ärzte eben die feste Klammer. Die lässt sich nicht entfernen und der Betroffene muss damit klar kommen. Viele Eltern und Ärzte machen es sich da einfach und meinen, ihr Kind müsse das eben aushalten. Obwohl natürlich der Jugendliche lernen muss, das Urteil seiner Umwelt kritisch zu bewerten, ist es doch eine echte Pein, ständig verspottet zu werden. Warum also nicht eine Methode verwenden, die gerade auf ästhetische Qualität setzt? Invisalign jedenfalls entlastet die Träger ungemein. Hier nun ein paar generelle Infos.

Was ist Invisalign und für wen ist es geeignet?

Invisalign Technik der Voslamber Praxis fuer Kieferorthopaedie

Modernste Technik: Invisalign

Invisalign setzt bewusst auf Transparenz: Unsichtbare Schienen, gefertigt aus Kunststoff, korrigieren sanft und unauffällig die problematischen Fehlstellungen. Die Methode ist dabei völlig ausgereift, in Amerika, Singapur oder Großbritannien ist sie ein hochgeschätzter Standard. In Deutschland hingegen stoßen erst jetzt viele Kieferorthopäden auf das Verfahren (in Berlin deutlich mehr) und so empfiehlt es sich bei Interesse, immer auf einen bereits erfahrenen Mediziner zurückzugreifen.
Dieser nimmt dann eine wirklich passgenaue Verarbeitung der Schienen vor: Nach eingehendem Beratungsgespräch legen Zahnarzt und Patient anhand einer Computergrafik das geplante Ziel der Behandlung fest, der Fortschritt lässt sich dadurch ganz hervorragend dokumentieren. Invisalign sind immer in verschiedene Phasen unterteilt, die stets den Einsatz neuer und entsprechend angepasster Schienen beinhalten. Jede Phase dauert im Durchschnitt etwa 2 Wochen, für die gesamte Behandlung werden zwischen 6 und 18 Monaten angegeben – je nach Fehlstellung.
Als idealer Zeitpunkt für den Einsatz gilt die Pubertät, denn während dieser sensiblen Phase durchlaufen die jungen Patienten Wachstumsschübe, die sich gleich für die Verbesserung des Zahnapparates nutzen lassen.
Neben der unbestritten vorteilhaften Optik, die weder Spott noch Häme erlaubt, hat das Verfahren jede Menge weiterer Vorteile. So lassen sich die Schienen natürlich entnehmen, etwa für das Essen und die Reinigung der Zähne. Moment – schrieb ich nicht vorhin, das wäre bei Jugendlichen ein Risiko? Stimmt, doch Invisalign, das zeigen Umfragen, werden viel selbstverständlicher getragen, die zumeist jungen Patienten betrachten die Spange als echtes und sinnvolles Hilfsmittel. Demnach handelt es sich bei intelligenten Transparenz der Schienen um einen gelungenen Trick, denn die Träger akzeptieren die Spange gerade weil sie unsichtbar und zugleich schonend wie effektiv zu bewerten ist. Ein wenig Disziplin gehört schon zum Tragen dazu, doch fällt es eben bei dieser Methode einfach so viel leichter!
Manchmal lispelt der Patient am Anfang ein wenig, das verschwindet jedoch und ist sowieso ein typisches Erscheinungsmerkmal bei Zahnspangen. Der Mediziner reinigt die Zähne zudem ausführlich vor dem Einsetzen, Verfärbungen und Verunreinigungen sind damit so gut wie ausgeschlossen. Auch kommt es zu einer Nachbehandlung, die Elemente der Myofunktionellen Therapie enthalten kann, um eine eventuell sich aufs Neue entwickelnde Schiefstellung auf Dauer zu vermeiden.
Ein Nachteil sind allerdings die Kosten, denn die werden mal wieder nicht von den Gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Diese halten es nicht für sinnvoll, wenn gerade junge Menschen eine ästhetische Entlastung erfahren, sondern regeln die Bedürfnisse der Bürger wieder nur am Kostenbrett. Aber gut, das sind wir Versicherten ja gewöhnt und wer Wert auf Gesundheit und Wohlergehen auch seiner Kinder legt, der wird auch bei Invisalign nicht lange zögern. Zu groß sind einfach die Vorteile und das gilt ebenfalls für Erwachsene. Auch sie können unter Fehlstellungen leiden und werden dabei gewiss nicht auf ein monströses Gestell zurückgreifen! Was für sie gilt, sollte man seinen Kindern nicht vorenthalten, Kosten hin oder her. Denn wer mit seinem Äußeren im Reinen ist, der wird in der Regel im Leben auch bessere Leistungen erbringen. Invisalign jedenfalls steigert die Lebensqualität um ein Vielfaches, die Schienen fallen nicht auf und so kann die eigentliche Behandlung verborgen, unsichtbar und trotzdem erfolgreich ablaufen – was bitte kann ein Patient noch wollen?
Und so überrascht es mich auch kaum, dass in Berlin das Verfahren immer mehr Anhänger gewinnt. Bei meinen Recherchen stieß ich dabei auf einen Kieferorthopäden aus Berlin Wilmersdorf, der schon sehr lange Invisalign praktiziert. Hier ein Werbefilm der Praxis: Invisalign Berlin: Ein Lächeln gewinnt.

Die Berlin Fashion Week

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Berlin: Wo die Nacht zum Tag wird

Berlin macht mittlerweile auch in der Modewelt von sich reden: Die Fashion Week gilt vielen Kennern als trendiges und vor allem für den Designernachwuchs sehr interessantes Medium, um neue Stoffe, Schnitte, Passformen zu präsentieren. Und das ist immerhin in ein paar Jahren entstanden. Wann also wird Berlin denn nun in der Mode die großen Metropolen London, New York, Mailand und natürlich Paris ablösen?

Das Problem der Tradition

Die Entstehung der Haute Couture reicht bis weit in der 19. Jahrhundert zurück, als wohlgemerkt ein Engländer mit Namen Charles Frederick Worth in Paris begann, Kleidung für gesellschaftlich
hochstehende Damen zu kreieren. Zuvor war das, etwa bei Hofe, aber auch für die bürgerlichen Frauen, mehr oder minder die Aufgabe der ansässigen Schneider, die mehr oder minder die Vorstellungen und damit immer auch die Erforderlichkeiten der Zeit umsetzten. Fraglich, aber ganz sicher ist ein Trend auch heute noch ein stetes und vor allem hochaktuelles Abbild des Zeitgeschehens. Mode funktionierte deshalb von Worth bis Lagerfeld immer entlang dieser Leitlinie. Und es war immer das Bestreben der Designer, sehr wohlhabende und manchmal auch einflussreiche Damen auszustatten – bis dann Prêt-à-porter den Laufsteg eroberte. Das ist Mode, “fertig zum Tragen”, sie muss nicht mehr wie die Haute Couture auf den Leib geschneidert werden, sondern passt umgehend – vorausgesetzt, die Kleidergröße stimmt. Die großen Häuser produzieren in erster Linie diese Art Mode, die aufwendige Haut Couture, ohnehin nur noch für ein paar hundert Kundinnen interessant, gilt mehr als Aushängeschild denn als Verdienstmöglichkeit.

Berlin als Modestadt

katerholzig berlin

Berliner Nachtleben

Berlin hat nun den Vorteil, von solcher Historie frei zu sein. Die Designer können sich hier vielleicht etwas mehr entfalten und auch mehr versuchen als in den unermeßlich hart umkämpften Modemetropolen. Auf der anderen Seite fehlt eben doch Tradition (Was kaum einer weiß: Die Nazis planten doch tatsächlich, die großen Modehäuser von Paris nach Berlin umzusiedeln!) und damit zunächst einmal die Akzeptanz so mancher Platzhirsche. Aber das kann auch ein Vorteil sein, denn ein Wandel vollzieht sich immer durch jene Menschen, die etwas jenseits des Mainstreams wagen und die gleichzeitig inmitten einer Bewegung, eben eines Trends stehen.
Es ist also gut möglich, dass sich Berlin zu einem feinen Außenseiter entwickelt, vorausgesetzt, das kreative Klima und die Unterstützung durch die Öffentlichkeit bleiben bestehen. Wirkliche Tradition jedoch entsteht erst nach Jahren und es ist sicher nicht sinnvoll, die anfänglichen und deshalb pfiffigen Unternehmungen der Designer von Forderungen und Erwartungen zu überfrachten. Trotzdem gilt eben auch hier: Nur was gefällt, das wird auch getragen. Daran wird sich auch Berlin letztlich bewähren müssen.

Blog aus Berlin

Hi Leute, freut mich, dass Ihr mal in meinem Blog reinschaut.

Berlin - die Stadt der Traeume

Berlin: Stadt der Träume

Ich schreibe hier in erster Linie über Berlin und über Entwicklungen in dieser meiner Stadt. Solche meiner Meinung nach interessanten Themen und Ereignisse, die irgendwie mit Gesundheit, Mode und Kultur im weitesten Sinne zu tun haben. Schließlich hat die Bundeshauptstadt gerade in diesen Bereichen einiges zu bieten und damit meine ich nicht die schwammartige Ansiedlung von Spa- und Massagesalons. Vielmehr wird Berlin gerade in dieser Zeit zum Trendsetter und vielleicht zur kulturell heißesten Stadt in Europa. Kein Wunder also, wenn sich viele selbsternannte Berichterstatter gerade im Netz finden, die diese Stadt unter die mehr oder minder kritische Lupe nehmen und die dabei oft genug ziemlich viel Unsinn daherschreiben.
Mein Blog hingegen sollte sich nach Möglichkeit nicht im Beliebigen verlieren und ich konzentriere mich deshalb auf die oben genannten Bereiche.
Es erstaunt mich immer wieder, welchen Wandel Berlin durchmacht, selbst wenn die Stadt in gewisser Weise immer schon eine Art Schmelztiegel für kulturelle Vielfalt gewesen ist. Da gab es die goldenen Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts, die Berlin eine besondere Würze gaben, die morbid alternative Lebenskultur mancher West-Berliner (und Ost-Berliner auch) zu Zeiten der Teilung und natürlich diese unfassbar kreative und avantgardistische Anarchie der Nachwendejahre. Nachdem sich die Politik dann zur Jahrtausendwende der richtigen deutschen Hauptstadt zuwandte, begann hier ein Bau- und Restaurierungsboom, der Wohlstand, Weltgeltung bedeutete und der auch jede Menge interessanter Leute anzog. In Berlin gab es bis vor wenigen Jahren noch keine Schickeria wie in München, keine blasiert selbstzufriedenen Neureichen wie in Hamburg und auch keine Bankenlobby wie in Frankfurt am Main. Gerade viele junge Leute mit Esprit und frischem Geist bevölkern Berlin und so ist es kaum verwunderlich, wenn die entscheidenden Trends zumindest in Deutschland fast nur noch aus Berlin kommen.
Aber was ist ein Trend und was ist überhaupt erwähnenswert? Ich meine: Jeder kreative Versuch ist zu beachten, zu werten (je nach Coleur) und entsprechend zu kritisieren. Das betrifft natürlich etablierte oder auch innovative Verfahren, zum Beispiel im Bereich von Gesundheit und persönlichem Wohlempfinden, die in Berlin angewandt werden. Und die gerade deshalb interessant sind, auf die gleiche Weise wie vollkommen Neues. Klar, jede Neuschöpfung und jedes trendige Ereignis hat Vorläufer und so ist auch die bemüht seriöse Berlin Fashion Week nicht nur ein seltsamer Versuch, mit den großen Modemetropolen der Welt zu konkurrieren. Die Vielfalt an sinnvoller (und leider eben auch an sinnloser) Schönheitschirurgie ist in Berlin ebenso zu Hause wie der vollständig alternative Lebensversuch ohne Fleisch und alles. Warum auch nicht? Beides ist interessant! Was besser für die (empfundene) Gesundheit ist, mag jeder selbst entscheiden. Aber der riesige Kosmos an Möglichkeiten aus diesen Bereichen ist so gigantisch, dass eine Auswahl und ein entsprechender Bericht immer auch selektiv verfahren müssen. Ich bin dagegen, über jeden kulturellen Erguss zu reden und schreiben! Aber gleichzeitig finde ich eine Spezialisierung in Ordnung, die jeder nach seinen Kenntnissen und Interessen vornimmt. Die Diskussion und die Berichterstattung im Ganzen werden ein wenig klarer und was ich nicht beschreibe, beschreibt halt ein anderer. Wir sind glücklicherweise in der Lage, über viele Sachen berichten zu können und auch zu dürfen.
Ich werde mich bemühen, über das meiner Meinung nach Wichtigste zu berichten, je nach Aktualität und Anlass.